22.03.2020

am

*Kein Tag ohne Entdeckungen*



Bild des Tages

Lang gesucht, sind mir vorgestern unverhofft Anemonenbecherlinge (Dumontinia tuberosa syn. Sclerotinia tuberosa) in großer Zahl begegnet. Im Auwald inmitten von Buschwindröschen (Anemone nemorosa) lebt dieser Pilz parsitär auf dem Rhizom der weißen Waldblumen.

Es gibt nur wenige Pilze, die Sklerotien bilden, weshalb ich mich freue ihn endlich gefunden zu haben. Sklerotien sind vorwiegend unterirdisch wachsende Knollen aus Zellmasse, aus welcher der Sklerotienbecherling – verbunden durch einen langen Stiel – bis an die Oberfläche herauswächst. Dort bildet er Apothecien (wir denken an Flechten und Moose), die Becherchen eben.



3 Kommentare Gib deinen ab

  1. pflanzwas sagt:

    Die sehen putzig aus! Danach werde ich mal Ausschau halten. Bewußt habe ich sie noch nie gesehen.

    Liken

    1. Eva Zimmer sagt:

      Sie sind ein bisschen unscheinbar und wachsen laut Bestimmungsbuch eher an den Stellen mit lichten Beständen der Buschwindrose. Die Sklerotienbecherlinge auf den Fotos sind circa so groß wie ein Centstück. Viel Erfolg!

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      1. pflanzwas sagt:

        Ohoh, ob ich die finde? Naja, ich werde mal schauen, wenn ich wieder dorthinkomme. Vielleicht hab ich Glück.

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