08.05.2020

am

*Kein Tag ohne Entdeckungen*


Bild des Tages

Der „Pilzblick“ macht es möglich.

Tataaa: Der erste Röhrling des Jahres! Wie erwartet macht ein Hexenröhrling den Anfang und startet die Saison.

Richtig viel könnte ich euch erzählen, aber dieser Pilz ist so vergammelt, daran kann ich beim besten Willen kaum noch was zeigen.

Was man sehen kann: Schnecken (weiße Stellen am Hut) fanden ihn lecker, Maden (Stiel ganz oben, Fraßgänge) auch. Ansonsten ist er völlig ausgetrocknet.

Die normalerweise leuchten orangerote Röhrenschicht (Futter unter dem Hut) ist nicht zu erkennen. Das gelb grüne Innere des Fruchtkörpers ist sehr blass und blaut erst nach einer halben Stunde (ganz rechts).

Hexenröhrlinge sind im frischen Zustand kräftige bunte Pilze mit samtigem helloliv- bis dunkelbraunem Hut, orange- bis roten Röhren und gelb-grünem Fruchtfleisch, das auf Druck oder beim Aufschneiden sofort sehr kräftig blaut. Dunkel wie Tinte. Davon bekommt man sogar bunte Finger.

Naja, heute nicht. Die Bestimmung ist deshalb etwas schwierig. Zunächst habe ich auf den Flockenstieligen Hexenröhrling (Neoboletus luridiformis) getippt (aus purer Gewohnheit). Inzwischen tendiere ich aufgrund des helleren Hutes (kann auch wegen der Trockenheit sein) und der rötlichen Stielbasis (ist mehr eine Ahnung von Rot) eher zum Netzstieligen Hexenröhrling (Suillellus luridus).

Ah, ich liebe es! Die Bestimmungsbücher wollen wieder gewälzt werden 🙂



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