WinterOfenGemüse


*Purer Genuss*



Der winterliche Garten im Dezember versorgt uns mit den Resten von vergessenem Gemüse, das zuhause noch auf den Beeten ausharrt. Dazu gehören Karotten, Petersilienwurzeln, Gelbe Beten, Lauch und Mangold. Vom Feld kommen Mairüben und Butterrüben dazu. Im Kartoffellager sind zu dieser Zeit nur noch winzige Kartöffelchen, die sich kaum zum Schälen eignen.

Seit unsere Kinder in der Grundschule gelernt haben, Ofenkartoffeln zuzubereiten, wurde dieses Basisrezept um immer mehr Gemüse erweitert. Danke an dieser Stelle!

Wenn zu viele Reste oder Kleinmengen verschiedener Gemüsesorten anfallen ist das Backblech die Rettung. Das tolle dabei ist, dass es sich nicht nach einem improvisierten Essen anfühlt, sondern ein vollwertiges leckeres Gericht entsteht.

Rezept

Außer Mangold, der sich als ungeeignet herausgestellt hat ;), sind die oben genannten Gemüsesorten, aber auch viele andere (Schalotten, Sellerie, Pastinaken…) bestens für das WinterOfenGemüse zu gebrauchen.

Mengenangaben muss ich schuldig bleiben, es steht euch frei so viel von den einzelnen Zutaten zu nehmen, wie es euch gefällt.



Bitte alle Sorten einmal gründlich mit der Gemüsebürste im Wasser schrubben.

Beim Wurzelgemüse werden Beten und Rüben von ihrer dicken Schale befreit, bei Karotten und Petersilienwurzeln darf sie dran bleiben. Wer wie ich, gemüsehungriges Getier im Garten hat, der schält lieber, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Bei dünnschaligen Kartoffeln (hier: La Ratte) bleibt die Schale dran, ansonsten würde ich sie entfernen.

Orientiert euch beim Zerkleinern an den Gareigenschaften der verschiedenen Sorten. Festes Gemüse wie Gelbe Bete, Karotten und Petersilienwurzeln in dünne Stifte oder Scheiben schneiden. Schnell garendes, wie Mairüben und Butterrüben grob stückeln oder vierteln. Lauch längs halbieren, Kartoffeln halbieren und mit der Schnittfläche nach unten legen.

Alles schön auf dem Blech verteilen, salzen und pfeffern. Etwas mit Olivenöl beträufeln und bei 250 Grad für 20 bis 30 Minuten in den Ofen schieben.

So bunt und lecker ist Wintergemüse!



8 Kommentare Gib deinen ab

  1. Christian W. sagt:

    Ofengemüse ist toll. Je nachdem, was wir aufs Blech packen (wobei wir leider nicht so viele Sachen aus eigener Ernte haben wie ihr), wird manchmal auch mit ein bisschen Orangensaft „mariniert“.

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    1. Eva Zimmer sagt:

      Danke für den Tipp, das stelle ich mir auch gut vor! Bei uns kommt oft Zitrone dran, aber nur wenn das Gemüse abgedeckt gart.

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  2. W.K. sagt:

    Und wir machen meist etwas Sumach (wie Zitrone leicht säuerlich), oder Zaatar (Ysop, Wildthymian…) ran. Dann fühlt man sich fast wie auf Reisen beim Essen.

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    1. Eva Zimmer sagt:

      Oh, das sind schöne Ideen! Zum Glück habe ich noch einiges auf den Beeten und kann es ausprobieren. Ich werde berichten 🙂

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  3. pflanzwas sagt:

    Ofengemüse machen wir auch gerne, aber mit eigener Ernte ist es natürlich am Schönsten. Schön finde ich deine Vorschläge, weil bei manchem habe ich schon überlegt, war mir aber nicht sicher, ob das klappen würde. Mairüben und Petersilienwurzeln habe ich noch nicht probiert.

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    1. Eva Zimmer sagt:

      Eigenes Gemüse ist toll, aber es gibt ja zum Glück fast überall schöne Wochenmärkte, da macht der Gemüsekauf auch Spaß! Das Schöne am Gemüseblech ist doch, dass man das ganze Jahr alles mögliche drauftun kann. Mit schmecken zum Beispiel Spargel auf diese Art sehr gut, aber auch Bohnen, Zucchini, Tomaten, Pilze, Auberginen sind lecker. Dazu brauche ich nicht mal Öl, ganz pur geht auch!

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  4. Fotohabitate sagt:

    Seit Sommer gibt es bei mir wöchentlich Ofengemüse! Ich würze gerne noch mit Rosmarinzweigen aus dem eigenen Garten und Kräuter der Provence. Richtig lecker schmeckt auch Fenchel und Kohlrabi. 🙂 Komm gut rüber! LG Simone

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    1. Eva Zimmer sagt:

      Ich stelle fest, dass jeder so seine eigenen Ideen für Ofengemüse hat. Danke dir für die Inspiration! Danke, auch dir einen guten Rutsch, Eva 🙂

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